Telefon: 030 - 88 06 22 31 oder Mobilfunk: 0172 - 29 29 009

100_euro_brennen_2Genau werden wir es erst am 31. Dezember wissen. Bis dahin kann die große Masse der politischen und ökonomischen Wünschelrutengänger weiter umherprognostizieren.

Aber ist diese Frage überhaupt bedeutsam? Wäre denn die nächste Runde einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise oder gar eines Krieges in Europa schlecht oder nicht?

Nun, die einen sagen so und die anderen so. Letzten Endes entscheidet die konkrete materielle Situation von Personen über die Antwort. Und es gibt auch einen überaus zuverlässigen Kompass, der hilft, sich in den Wirren der globalen Welt mit einer ungeheuren Informationsflut einigermaßen zu orientieren.

Das ist die Frage: „Wem nützt es?“

Angenommen, Sie wären Eigentümer eines Rüstungskonzerns, könnte es dann sein, dass Krieg zu Ihren grundlegenden Interesse gehörten? Selbstverständlich weit weg von Ihrem zu Hause.

 

Wenn wir den gesunden Menschenverstand fragen, dabei auf Erlebnisse der Vergangenheit achten und ein paar Kenntnissen über Politik und Wirtschaft berücksichtigen, dann erkennen wir aktuell etwa Folgendes:

  • Die Zinsen haben das Nullniveau erreicht.
  • Börsenkurse sind auf Höchststände getrieben worden.
  • Die Kurse von Edelmetallen sind auf Fallen getrimmt.
  • Und der Ölpreis ist regelrecht kollabiert.
  • Verantwortlichen Politiker verkünden Hochstimmung.
  • Mainstream-Medien praktizieren ihre Gleichschaltung.
  • Die EU steuert auf eine Zerreißprobe hin.

Werfen wir einmal nur diese Fakten in den Mixer und schütteln alles schön durch, dann ergibt sich z. B. folgende Lage:

Börsenkurse werden nicht von kleinen privaten Amateuranlegern bewegt, sondern von sogenannten „Investoren“, also Großbanken, Versicherungen, Hedge-Fonds usw. Wenn diese die Börsenkurse in den Himmel manipulieren, kauft in der Regel irgendwann auch Michel um das Hoch herum wieder Aktien. Und während die Aufstiegsphasen der Kurse länger dauern, erfolgt der Zusammenbruch der Kurse plötzlich und schnell zu einer Zeit, das die „Investoren“ bereits auf fallende Kurse positioniert sind.

Passend dazu werden im Vorfeld eines Crashs die Preise von Edelmetallen in den Keller getrieben, denn Michel soll ja sein Gold und Silber verkaufen, um das Geld in Aktien zu stecken. Zudem besteht ein deutlicher Widerspruch zwischen der seitens der Politik geschürten Hochstimmung und einem kollabierten Ölpreis. Abgesehen davon, dass damit gegen Russland spekuliert wird, stiegt der Ölpreis in Hochphasen bislang an.

Im Gegensatz zu einem Raumflugkörper, der sein Millionen Lichtjahre entferntes Ziel mit der Abweichung von Sekunden oder Minuten erreicht, lässt sich der genaue Zeitpunkt für den nächsten Crash nicht exakt bestimmen. Aber er wird wie 2008, als das berügerische Derivategeschäft von Großbanken die Finanzkrise auslöste, plötzlich und überraschend kommen.