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Kennen Sie den fatalsten Fehler, den 98 % aller Kapitalanleger machen?

Im November 2014 kursierte eine Meldung durch die Medien, wonach eine bekannte Schauspielerin eine Bank verklagen will, weil eine Kapitalanlage, die der Altersvorsorge dienen sollte, den „Bach runter gegangen war“. Angeblich sei sie von dem Bankberater nicht über die Risiken aufgeklärt worden. Ihr wäre gesagt worden, dass es eine bombensichere Sache sei.

Egal, ob es ein Aufklärungsprotokoll der Bank über die Anlagerisiken gibt oder nicht. Das Kapital floss in ein asiatisches Riesenradprojekt, das 2013 mit der Insolvenz endetet. So traurig es auch ist, dass damit mehrere Hundert Anleger Geld verloren haben. Ein langanhaltendes herzhaftes lautes Lachen ist angesichts des Anlagegegenstandes kaum zu unterdrücken.

Die Beteiligung an einem Vergnügungsunternehmen in Asien, ist ein perfektes Beispiel für den fatalsten Fehler, den Kapitalanleger überhaupt machen können. Sie geben ihr Geld an irgendeine Firma ab, und hoffen nun, dass alles gut geht. Allerdings haben sie mit der Überweisung ihres Kapital absolut keinen Einfluss mehr auf ihre Geldanlage.

Ob ein Beratungsprotokoll existiert, in dem die Anleger über die Risiken dieses Investments aufgeklärt wurden, ist von untergeordneter Bedeutung, weil allein schon die Notwendigkeit einer Aufklärung über Risiken signalisiert, dass es welche gibt.

Und hier liegt ein Knackpunkt. Bei derartige Kapitalanlagen müssen in einem Prospekt auch die Risiken beschrieben werden. Da kommen bis zu 15 Seiten zusammen. In der Regel lautet die Zusammenfassung dann so oder ähnlich:

Die Rendite kann höher oder niedriger ausfallen, als in der Prognoserechnung angegeben. Auch kann der Verlust eines Teils oder des gesamten eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden.

Wer dann in eine solche Kapitalanlage investiert, auf die er absolut keinen Einfluss hat, der investiert im Hoffnungsmodus.

 

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